easyfind.ch bei „Treffpunkt“ im Radio SRF 1

„Fundbüro im Internet – Die Zukunft?“ Diesem Thema widmete sich die Live-Sendung „Treffpunkt“ im Schweizer Radio SRF 1. Ursula Schweiger, Projektleiterin des Online-Fundbüros easyfind.ch, sprach in einem Interview über klassische Fundbüros und die Vorteile der Online-Lösung.

Mit der Fundbüro-Plattform easyfind.ch steht den Schweizer Fundbüros und Bürgern eine Online-Lösung zur vollständigen Abbildung des Fundwesens zur Verfügung. Bürger können Verlustmeldungen online erstellen und in einer zentralen Datenbank überregional nach Fundgegenständen suchen. „Die Suche ist einfacher, weil Bürger zeit- und ortsunabhängig suchen können. Man muss sich nicht nach den Geschäftszeiten des Amtes richten und auch nicht hingehen oder zuerst eine Telefonnummer heraussuchen.“, erklärt Ursula Schweiger.

Bei der Recherche nach Fundgegenständen werden sämtliche teilnehmende Regionen berücksichtigt. „Derzeit kommen ca. 85.000 Fundgegenstände pro Jahr zusammen. Die durchschnittliche Rückgaberate beträgt dabei 46%. In der Stadt Zürich liegt sie sogar bei über 60%.“, so Frau Schweiger.

Die Möglichkeit, jederzeit online eine Verlustmeldung zu erfassen und die schnelle Zuordnung von Fundgegenständen durch den automatischen Trefferabgleich beschleunigen den gesamten Lost-and-Found-Prozess. Dadurch ist eine rasche Vermittlung an die Eigentümer möglich und die Aufbewahrungsdauer in den Fundämtern wird reduziert.

Verhaltensweise bei Funden

Verlorene Gegenstände sollten rasch ins Fundbüro gebracht werden. Ab einem Wert von 10 CHF ist man gemäß Schweizerischem Zivilgesetzbuch (Art. 720) verpflichtet, den Fund zu melden oder den Eigentümer ausfindig zu machen. Allerdings darf das nicht über Social-Media-Plattformen erfolgen. Wer Fundsachen auf Facebook oder Twitter postet, läuft Gefahr, sich aus Datenschutzgründen strafbar zu machen.

Die vollständige Sendung finden Sie bei srf.ch.

 
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